Datenbank eröffnet Geschäftspotenzial in den Emerging Markets
Alle Unternehmen des Finanzplatzes Frankfurt sind aufgerufen, sich und ihr Know-how in die neue Datenbank „Frankfurt – Partner for Emerging Financial Centres“ einzutragen und sich so einfach und kostengünstig neues Geschäftspotenzial zu erschließen. Frankfurt Main Finance sorgt zusammen mit der Stadt Frankfurt, dem Land Hessen und den wichtigen Wirtschaftsförderungsinitiativen in den aufstrebenden Finanzzentren weltweit für die Vermarktung der Kompetenzen des Finanzplatzes Frankfurt am Main.
Vor allem kleine und mittelständische Anbieter eröffnen sich mit einem Eintrag in die Datenbank „Frankfurt – Partner for Emerging Financial Centres“ auf einfachem Weg den Zugang zu neuen Kunden in den Emerging Markets. Gemeinsam mit dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt, der FrankfurtRheinMain GmbH und der Wirtschaftsförderung Frankfurt wird Frankfurt Main Finance weltweit für die Datenbank und die darin eingetragenen Unternehmen werben. Auf zukünftigen Delegationsreisen wird die Datenbank Kernstück des Kooperationsangebotes an Emerging Financial Centres sein. Ziel ist es Frankfurt langfristig als Partner für die Finanzzentren der Emerging Markets zu positionieren und diese als Kunden für Leistungen des Finanzplatzes Frankfurt zu gewinnen. Der Datenbankeintrag ist kostenlos und für alle Unternehmen des Finanzplatzes Frankfurt möglich.
Unternehmen, die sich eintragen möchten, erhalten einen Zugangscode zu einem Online-Fragebogen. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert ca. eine halbe Stunde. Die Live-Schaltung der Datenbank erfolgt im zweiten Quartal 2011.
Hier können Sie ihre Zugangsdaten anfordern.
Finanzplatzmodell strukturiert die Angebote des Finanzplatzes
Die Datenbank ist dreidimensional aufgebaut und bildet, Unternehmen, Dienstleistungen und den Grad der Internationalisierung ab. Die Kategorisierung der Einträge in der Datenbank erfolgt anhand der Segmente eines Modells, das von Frankfurt Main Finance entwickelt wurde. Dieses Finanzplatzmodell enthält die zentralen Akteure des Finanzplatzes und zeigt ihre Geschäftsmodelle anhand der jeweiligen Wertschöpfungsketten sowie ihre Beziehungen zu anderen Playern am Standort.

Im Zentrum des Modells steht die Notenbank, die als Liquiditätsquelle das Funktionieren des Finanzsystems erst ermöglicht. Ebenfalls zentral für das Gesamtsystem sind Regulierung und Verbraucherschutz, die eine Art „Schutzschicht“ des Systems bilden und die notwendige Stabilität gewährleisten.
Um diese Elemente herum gruppieren sich die zentralen Marktsegmente:
• Private & Consumer Banking
• Regierungs- & Entwicklungsfinanzierung
• Corporate Banking
• Immobilien und Hypothekenfinanzierung
• Asset Management
• Investment Banking & Kapitalmarktgeschäft sowie
• Versicherungen.
Diese sieben Marktsegmente wiederum greifen auf eine Reihe von Zuliefer-Dienstleistungen zurück, die im äußeren Kreis dargestellt sind. Die Bandbreite reicht hier von Forschung und Entwicklung über den Zahlungsverkehr bis hin zur Wertpapierverwahrung. Und nicht zuletzt erfasst das Modell auch die unterstützende Infrastruktur, wie etwa die IT-Infrastruktur, den Bildungssektor oder Transportmittel.
Sobald die Programmierung des Modells abgeschlossen ist, wird es möglich sein, jedes einzelne Element genau zu betrachten. Es stehen dafür zwei Zoom-Stufen zur Verfügung. Der erste Zoom beleuchtet die Segmente und ihre Beziehungen zu anderen Elementen, der zweite zeigt alle Dienstleistungen der Segmente anhand detaillierter Wertschöpfungsketten.
Die Programmierung des Modells wird – wie die Programmierung der Datenbank – im zweiten Quartal abgeschlossen sein. Dann steht das Modell als Navigator für die Datenbank online zur Verfügung. Unternehmen können sich jetzt bereits für die Datenbank anmelden und durch ihren Eintrag langfristig Partner für die Finanzzentren der Emerging Markets werden.









